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Sparen beim Drucken

Schon gewusst? Sie können beim Drucken Geld sparen und die Umwelt schonen!

Wenn Sie die Tipps von Geldfuermuell.de beherzigen, freut sich nicht nur der Geldbeutel.

Tipps:
– Stromsparen bedeutet bei Tintenstrahldruckern oft höhere Tintenkosten.
– Drucken, solange es geht.
– Dokumente vor dem Drucken sorgfältig überprüfen.
– Tinte und Toner sparen mit permanentem Sparmodus.
– Blenden Sie Grafiken aus.
– Schriftart ändern und Verbrauch reduzieren.
– Die leeren Patronen zum Recycling zurückgeben.

 

Stromsparen bedeutet bei Tintenstrahldruckern oft höhere Tintenkosten.

Im Unterschied zum Computer-Arbeitsplatz sollten Sie nicht an einer abschaltbaren Steckdosenleiste betrieben werden. Die Drucker sind darauf ausgelegt, permanent mit wenig Strom versorgt zu werden. Durch das Ausschalten der Steckerleiste werden sie aber komplett vom Netz getrennt (siehe Gebrauchsanleitung). Nach dem Wiedereinschalten geht der Drucker davon aus neu installiert worden oder zumindest eine unbekannt lange Zeit „aus“ gewesen zu sein. Daraufhin beginnt er die Strahldüsen mit Tinte zu spülen, um sie von eventuell vorhandenen Eintrocknungen zu befreien. Passiert das häufiger, leeren sich die teuren Tintentanks wie von Geisterhand, ohne eine einzige Seite bedruckt zu haben.

 

Ebenso wichtig ist, dass der Drucker separat mit dem Ein-Aus-Schalter ausgeschaltet wird und nicht gleichzeitig mit dem Computer über die Steckerleiste. So kann der Drucker die Patrone in die Parkposition zurückfahren und diese trocknet nicht so schnell aus.

 

Und schalten Sie Ihren Tintenstrahldrucker erst ein, wenn Sie ihn tatsächlich benutzen möchten. Während des Startvorgangs säubern die meisten Tintenstrahldrucker ihre Düsen. Diese Tinte ist vergeudet, wenn Sie nur den PC nutzen, aber nichts drucken möchten.

Drucken, solange es geht

Meldet der Drucker, dass Patrone oder Toner bald leer ist, sollten Sie zwar Reservematerial bereit halten, ein sofortiger Wechsel ist aber nicht nötig. Um mehr Verbrauchsmaterial verkaufen zu können, bauen einige Druckerhersteller regelrechte Frühwarnsysteme ein. Drucken Sie einfach weiter, bis die Druckqualität nachlässt. Danach nehmen Sie bei einem Laserdrucker die Tonerkartusche heraus und schwenken sie mehrmals vorsichtig. Meist ist der Toner noch nicht aufgebraucht, sondern nur ungleichmäßig verteilt. Tintenpatronen können Sie mit einem feuchten Tuch abwischen, sie sind bei nachlassender Druckqualität manchmal einfach verklebt.

 

Weniger empfehlenswert in diesem Zusammenhang ist die Funktion zur automatischen Düsenreinigung. Die nützt oft wenig, wodurch Sie in Versuchung geraten, sie mehrmals hintereinander durchzuführen. Für die „Reinigung“ wird aber einfach möglichst viel Tinte durchgeschleust, um allfälligen Schmutz herauszuschwemmen. Das ist nicht gerade optimal wenn Sie Geld sparen möchten.
Übrigens: Staub mögen Tintenstrahldrucker überhaupt nicht.

Dokumente vor dem Drucken sorgfältig überprüfen

Jedes Programm bietet die Möglichkeit, das Druckergebnis in der Vorschau zu beurteilen. So können Sie zum Beispiel vor dem Drucken überprüfen ob Ihr Dokument auf eine Seite passt oder ob noch Kleinigkeiten zu korrigieren sind. Dadurch sparen Sie sich eventuell überflüssige Testausdrucke.

Tinte und Toner sparen mit permanentem Sparmodus

Wenn Sie aus einer Anwendung wie Word oder Excel mit (Strg)+(P) Ihren Druckertreiber aufrufen, können Sie hier bestimmte Einstellungen vornehmen. Schließen Sie die Anwendung sind die Änderungen im Treiber aber wieder weg. Um im Druckertreiber permanente Änderungen zu speichern gehen Sie folgendermaßen vor:

 

Klicken Sie bei Windows 98 auf Start > Einstellungen > Drucker oder bei Windows XP auf Start > Drucker und Faxgeräte. Wählen Sie Ihren Drucker mit einem Rechtsklick aus und wählen Sie bei Windows 98 „Eigenschaften“, bei Windows XP klicken Sie auf „Druckereinstellungen…“. Änderungen, die Sie nun vornehmen sind dann die Standardvorgaben. Wer die Druckqualität auf „Draft“ oder „Economy“ stellt, spart so auf Dauer Geld, weil so die meisten Anwendungen im tinten- oder tonersparenden Modus drucken. Brauchen Sie einmal eine bessere Qualität, ändern Sie dies einfach aus der Anwendung im Treiber.

Blenden Sie Grafiken aus

Ihre Word-Datei enthält Bilder, die Sie zum Korrekturlesen nicht brauchen. Aktivieren Sie in Word den „Konzeptausdruck“ (Datei > Drucken > Optionen > Konzeptausdruck). Nun spart der Drucker Grafiken als weiße Fläche aus, ohne die Textzeilen zu verschieben.

 

Schriftart ändern und Verbrauch reduzieren

Die Schriftart „Garamond“ ist der Held beim Tinten sparen. Die Schriftarten „Times New Roman“, „Arial“ und „Verdana“ sind dagegen die reinsten Tintenschlucker.
Auch wenn es fast nicht zu glauben ist, die Zahlen überzeugen.

Die leeren Patronen zum Recycling zurückgeben

Werfen Sie die leeren Patronen und Kartuschen nicht weg. Schauen Sie in unseren Entsorgungs-Tipp.
Quelle: https://www.geldfuermuell.de/umweltschutz/sparen_beim_drucken.php

 

PS: Leiten Sie diesen Beitrag an Mitarbeiter und Kollegen, Freunde und Bekannte weiter.


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